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Werkstattberichte

In den Werkstattberichten sind Forschungsergebnisse zu den folgenden Themen für die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen zusammengetragen.

In den Werkstattberichten zu den Extremereignissen und der Vegetationsperiode werden für die Regionen Göttingen, Hildesheim und Uetze / Celle vergleichende Analysen durchgeführt.

Ein Vergleich der Klimasimulationsergebnisse verschiedener Regionalisierungsverfahren wurde am Beispiel von Hannover realisiert. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Regionalisierungsmethoden.

In dem Werkstattbericht zu den Unsicherheiten soll für die Möglichkeiten und Grenzen globaler und regionaler Klimamodellierung sensibilisiert werden.

Beim Vergleich unterschiedlicher Referenzperioden am Beispiel der Station Hannover wurde untersucht, inwiefern die im Rahmen der "Simulationen zum Klimawandel" verwendete Referenzperiode von 1961-1990 noch aktuell ist. Der Zeitraum 1961-1990 gehört zu den sogenannten CLINO-Perioden (climate normal - Klimanormalwert). Sie umfassen nach der Festlegung der WMO 30 Jahre, um repräsentative Abschnitte wiederzugeben, in denen Extremereignisse einzelner Jahre einen nicht allzu großen Einfluss nehmen. Diese Perioden dienen nun dazu, aktuelle Werte und mit Hilfe von Klimamodellen berechnete zukünftige Klimaentwicklungen in einen Bezug zu setzen und eventuelle Trends darzustellen. Die Messdaten von 1936-2009 belegen, dass sich bereits im 20. Jahrhundert ein Trend zu höheren Jahresmitteltemperaturen abzeichnet. Zudem haben sich auch die Sommer- und Winterniederschläge seit 1936, und verstärkt seit 1990, verändert. In der Untersuchung wird ebenfalls der Einfluss unterschiedlich langer Mittelungszeiträume von 10, 20 und 30 Jahren untersucht.

Der Endbericht des Teilprojekts 1 "Lokaler Klimawandel" gibt einen umfassenden Überblick über die Forschungsergebnisse des Teilprojekts. Neben der Analyse des Klimawandels in der Metropolregion und den Auswirkungen auf die Landwirtschaft wurde auch eine Validierung der Daten durchgeführt. Dabei wurden die CLM-Daten mit den Beobachtungsdaten des DWD verglichen. Zudem wurde ein Vergleich mit anderen regionalen Klimamodellen, wie REMO und WETTREG durchgeführt. Darüber hinaus wurden die Unsicherheiten der regionalen Klimamodellierung untersucht.