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Standortvoraussetzungen

In den nächsten Jahrzehnten werden sich die Anbaubedingungen durch den Klimawandel stetig verändern. Die durchschnittliche Jahrestemperatur steigt an und die Niederschlagsgebiete verschieben sich. Diese Veränderungen können für die Landwirtschaft und die Bioenergiewirtschaft sowohl positive als auch negative Folgen mit sich bringen. Temperaturanstiege ermöglichen längere Vegetationsperioden und höhere Temperatursummen erlauben beispielsweise den Anbau von energetisch nutzbaren Pflanzen wie Hirsen, die sich bisher nicht etablieren konnten. Die Änderung der Niederschlagsverteilung kann hingegen Probleme bei der Wasserversorgung der Pflanzen aufwerfen.

Am LBEG werden daher mit dem Klimawandel verbundene Veränderungen identifiziert und bewertet, um Fruchtfolgen an die veränderten Standortbedingungen anpassen zu können und Energiepflanzen zu integrieren.

Für den Anbau von Energiepflanzen werden geeignete Flächen ausgewiesen, ohne in Konkurrenz mit der Nahrungs- und Futtermittelproduktion zu geraten. Möglich ist dabei zum Beispiel die Integration von Energiepflanzen als Zwischenfrucht in bestehenden Fruchtfolgen oder der Anbau auf Standorten, die nicht zur anderen wirtschaftlichen Nutzung geeignet sind.

  Ansprechpartnerin:
  Dipl.-Ing. Christina Lenßen
  Tel.: +49 511 6433603
  Mail: christina.lenssen[at]lbeg.niedersachsen.de