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Bioenergieanlagenkonzepte

Die HAWK erstellt ein Bilanzmodell zur differenzierten Betrachtung energetischer, ökologischer und ökonomischer Fragestellungen bei der Bewertung von Verfahrenskonzepten zur Bereitstellung von Strom, Wärme, Kälte und Kraftstoffen auf Basis feuchter, trockener und ölhaltiger Energiepflanzen. Gegenstand der Bewertungen sind neben den bestehenden Verfahrenskonzepten (z.B. Biogasanlagen, Biomethananlagen und Ölmühlen) auch Bioenergiekonzepte, die erst aufgrund von Klimaveränderungen auf Basis der modellierten Klimaszenarien (siehe Teilprojekt FE-1) und daraus abgeleitet Veränderungen in der Art und Menge der zur Verfügung stehenden Energiepflanzen (siehe Teilprojekt FE-2: Energiepflanzen, IZNE) sowie durch technischen Fortschritt entstehen bzw. weiterentwickelt werden können. Dazu zählen die Vergasung und Verbrennung von lignozellulosehaltiger Biomasse, die BtL-Produktion sowie die Verwendung von Brennstoffzellen für die Verstromung von Bio- oder Synthesegas. Das allgemein gültige Bewertungsmodell wird beispielhaft auf vorhandene und potenziell mögliche Bioenergieversorgungskonzepte in den drei Leitgebieten Wollbrandshausen-Krebeck, Alfeld und Wietze-Fuhse (Uetze) innerhalb der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen angewendet.

Ziel der ganzheitlichen Bewertung der verschiedenen Bioenergieanlagen ist abschließend die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Auswahl einer energetisch, ökologisch und ökonomisch sinnvollen Technologie zur energetischen Biomassenutzung sowie die planerische Vorprojektierung einer Variante in den Leitgebieten.

Ansprechpartnerin:
M. Eng., Dipl.-Ing. (FH) Daniela Dressler
Tel.: +49 551 3073812,
        +49 551 5032249
Mail: dressler[at]hawk-hhg.de