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Optimierte Standortplanung

Die Zahl der Bioenergieanlagen wächst rasant. Diese Entwicklung trägt zum Klimaschutz und zu Lösungen der dezentralen Energieversorgung bei. Nichts desto trotz kann die immer höher werdende Anlagendichte sich in gewisser Weise auch nachteilig auf unsere Umwelt auswirken. Der Flächenbedarf von Bioenergievorhaben steht somit verstärkt in Konkurrenz zu anderen Nutzungsansprüchen an den Raum. Dazu gehören vor allem die Lebensräume der schützwürdigen Tiere und Pflanzen, die Siedlungen, Flächen für Erholung etc. Darüber hinaus wirkt sich die bei der Stromproduktion aus Biogas oft nicht genutzte Abwärme negativ auf die CO2- Bilanz der Anlage, was das Klima sogar zusätzlich belastet.

Dieser Problematik kann vorgebeugt werden, indem konfliktfreie Standorte von Anlagen identifiziert werden, die eine optimale Energienutzung erlauben. Als Hilfestellung für eine optimierte Standortplanung wurde Im Rahmen des Projektes ein Suchraumverfahren entwickelt, der es erlaubt die nicht geeigneten Flächen für Bioenergieanlagen auszuschliessen. Zusätzlich wurden die Vorzugsflächen für Biogasanlagen ermittelt. Ferner wurde ein Tool entwickelt, mithilfe dessen die Anbauverhältnisse für jeden potenziellen Standort angezeigt werden können. Dazu gehört die Berechnung der Anbauflächeverfügbarkeit im Einzugsgebiet der potenziell geplanten Anlage und die Informationen über die Ertragsprognosen von Energiepflanzen. Zusätzlich werden die Ackerflächen gekenzeichnet, die in Schutzgebieten liegen und somit gewisse Anbaueinschränkungen mit sich bringen können.

Mehr über die Ziele, die Methodik und die Nutzung der Karte

 

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